Krisen kosten Kraft, aber sie geben auch welche. Resiliente Menschen erkennt man daran, wie sie mit Krisen umgehen. Resilire (lat.) bedeutet soviel wie Abprallen. Es geht um psychische Widerstandskraft, die sich aufbaut, wenn sie gebraucht wird. Wenn schwierige Situationen kommen, ist es gut, sich an frühere harte Zeiten zu erinnern und nachzufühlen, wie wir uns verhalten, wie wir gedacht, was wir in jener Phase manchmal mühsam gelernt haben. Diese Ressource ist ein Schatz. Aber manchmal haben wir leider noch kein Erfahrungswissen aufgebaut. Dann kommt es auf unsere Haltung an.

Wie das Stehaufmännchen hat der resiliente Mensch ein Gewicht tief in sich, das ihn immer wieder gerade ausrichtet. Seine emotionale Heimat. Viele, die sich mit Resilienz beschäftigen, sagen, man könne sie sich auch aneignen. Selbstfürsorge, an meine Kompetenz zu glauben, soziale Kontakte zu pflegen, motivierende, erreichbare Ziele zu haben, sich nicht als Opfer zu fühlen, Krisen nicht als den absoluten Supergau zu betrachten und das Leben über die ganze Spanne zu sehen, das sind Empfehlungen, um die emotionale Widerstandsfähigkeit aufzubauen.

Dennoch: Es lässt sich nicht 100 %ig programmieren. Es gibt keine Garantie, die Tiefschläge immer und überall wirklich souverän und sicher zu parieren. Mitentscheidend sind glückliche Gelegenheiten sowie Menschen in meinem persönlichen Umfeld, die an mich glauben und mir vertrauen.

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