Je mehr die Globalisierung um sich greift, desto größer ist unsere Tendenz zu eigenem Heim und Herd, Privatheit, Authentizität, nativem Olivenöl und Gegenständen mit „Geschichte“ aus dem Manufactum-Katalog.

Und je mehr die Genforschung und ihre Möglichkeiten uns den designten Menschen vor Augen malen, desto mehr gibt es auch hier eine Bewegung in die entgegen gesetzte Richtung. Wir spüren bei dieser Herausforderung, dass Identität nicht beliebig ist, dass Individualität nicht aus einem Potpourri an Eigenschaften resultiert. Etwas in uns sagt uns, die wir nicht aus der Genwerkstatt stammen, dass es im letzten mehr geben muss als Ursache und Wirkung, als ein Körnchen im Universum zu sein, gute oder schlechte Elternhäuser gehabt zu haben und das, was sich als Opfer der Umstände daraus machen ließ.

Im Zuge dieser Überlegungen kommen wir darauf uns zu fragen, was wirklich in uns drin steckt und wozu es dienen kann.

Es geht darum, die eigene Einzigartigkeit wiederzuentdecken. In jedem von uns, so lautet das Credo der „Schicksalspsychologie“*, gestützt von Aussagen aus der Bibel (Ps. 139) ist von Geburt an ein unverwechselbarer Charakter angelegt: eine individuelle Mischung aus Talenten, Eigenschaften und Begabungen. Um unsere seelische und körperliche Gesundheit  sicherzustellen, ist es eine Voraussetzung, dass wir diesen Charakter respektieren.

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